Komplementäres Yoga
  
 Komplementäres Yoga – körperorientierte Begleitung 
begleitend · stabilisierend · unterstützend


Komplementäres Yoga ist eine körperorientierte, trauma-sensible Praxis, die ich als unterstützendes Element für Menschen in herausfordernden Lebensphasen oder begleitenden therapeutischen Prozessen anbiete.

Es orientiert sich achtsam an Deinem aktuellen Bedarf und dient als ressourcenorientierte Ergänzung zu einer bestehenden Psychotherapie oder ärztlichen Behandlung. Mein Angebot versteht sich hierbei als körperorientierte Begleitung, die stabilisierend wirkt und ebenso Menschen offen steht, die sich unabhängig von einer Therapie eine bewusste, regulierende Unterstützung wünschen.


Im Fokus stehen:
• Regulation des Nervensystems
• Erdung und innere Stabilität
• Bedürfnisse, Tagesform, Ressourcen und Grenzen des Klienten
• Orientierung an Sicherheit und Selbstbestimmung
• Körperwahrnehmung*


Komplementäres Yoga bietet viel Raum für Wahrnehmung, Stabilisierung und Selbstanbindung, frei von „müssen“ oder Leistungsdruck. Sanfte, individuell angepasste Asanas, Pranayama und Körperwahrnehmungsübungen, können dabei helfen, den Körper zu regulieren, das Nervensystem zu beruhigen und den Kontakt zum eigenen Erleben zu vertiefen.
 

Atem, Bewegung und innere Ausrichtung unterstützen den Umgang mit Stress, emotionaler Belastung und Erschöpfung und lassen sich gut in den Alltag integrieren.
So kann Yoga therapeutische Prozesse auf körperlicher Ebene begleiten und unterstützen – achtsam, 
respektvoll und im eigenen Tempo.
Komplementäres Yoga ist begleitend angelegt und fokussiert auf körperliche Regulation und Stabilisierung.
Die Praxis orientiert sich stets an deinen aktuellen Ressourcen, Bedürfnissen und Möglichkeiten. Eine Aufstellungsarbeit mit der Anliegenmethode findet hier nicht statt. 

Für eine Selbstbegegnung mit tieferer Prozessführung und die Arbeit mit intensiveren inneren Dynamiken biete ich eine körperorientierte Integrationsbegleitung an.


*Körperwahrnehmung bedeutet, seine Aufmerksamkeit bewusst nach innen zu lenken und zu spüren, was sich im Körper gerade zeigen mag – zum Beispiel Atem, Spannung, Wärme, Enge, Weite, Bewegung oder Ruhe - frei von Bewertung. Das heisst, die Signale des Körpers zu spüren, innere Zustände des Körpers zu erkennen und sich über den Körper erleben

Die Fähigkeit, den Körper bewußt zu erleben, schafft die Grundlage: 
• Selbstregulation – Stress, Überforderung oder innere Unruhe früh wahrnehmen und regulieren
• Sicherheit – im eigenen Körper ankommen und sich darin orientieren
• Selbstanbindung – wieder in Kontakt mit sich selbst kommen
• Emotionswahrnehmung – Gefühle zeigen sich oft zuerst körperlich
• Integration – Erfahrungen können sich im Körper beruhigen und einordnen



Warum Körperarbeit bei Trauma?
Yoga als Schlüssel zur Trauma-Integration

In seinem wegweisenden Werk „Verkörperter Schrecken“ (The Body Keeps the Score) beschreibt 
Dr. Bessel van der Kolk eindrucksvoll, warum Reden allein oft nicht ausreicht, um traumatische Erlebnisse zu verarbeiten.

Die wichtigsten Erkenntnisse seiner Forschung:
"Das Sprachzentrum schaltet ab: Bei Stress oder Trauma werden die Areale im Gehirn, die für Sprache zuständig sind, oft inaktiv. Der Körper hingegen „vergisst“ nie. Er speichert die Anspannung in den Muskeln und im Nervensystem."

Wiedererlangung der Selbstbemächtigung: Van der Kolk konnte in Studien nachweisen, dass eine gezielte Yoga-Praxis die Aktivität in der Amygdala (unserem Alarmzentrum) reguliert. Teilnehmer lernten, körperliche Empfindungen auszuhalten, ohne in Panik zu geraten.

Die Herzratenvariabilität (HRV): Durch die Verbindung von Atem und Bewegung verbessert Yoga die HRV – ein direkter Indikator für ein gesundes, flexibles Nervensystem."
 
Ich begleite Dich dabei, diese theoretischen Erkenntnisse in Dein ganz persönliches Erleben 
zu übersetzen – achtsam und in Deinem Tempo.

Wann kann komplementäres Yoga sinnvoll sein?
Mein Angebot unterstützt dich, wenn du dich in einer belastenden Situation befindest und eine körperorientierte Ergänzung zu einer Therapie suchst – oder wenn du dir einfach Zeit für dich und deinen Körper wünschst, um wieder in einen guten und sicheren Kontakt mit dir selbst zu kommen.

 
 
 


Honorar:

In dem Bewusstsein, dass Begleitung nicht für alle Menschen gleichermaßen leistbar ist, liegt es mir sehr am Herzen, meine Arbeit möglichst vielen Menschen zugänglich zu halten. 
Deshalb arbeite ich mit einem flexiblen Wertschätzungsrahmen, der Raum für unterschiedliche Lebenssituationen lässt.
Für komplementäres Yoga bewegt sich der Wertschätzungsrahmen zwischen 70 und 100 Euro.

Ca. 70 Euro gelten für Menschen, die sich aktuell als finanziell eingeschränkt oder instabil erleben.
Ca. 85 Euro verstehe ich als regulären Wert für Menschen mit einem stabilen, mittleren Einkommen.
Ca. 100 Euro sind für Personen mit höherem Einkommen gedacht, die mit ihrem Beitrag mittragen, dass diese Arbeit auch für andere zugänglich bleiben kann.

Ich begegne meinen Klient:innen mit Vertrauen und gehe davon aus, dass jede*r die eigene Lebenssituation ehrlich einschätzt und den Wert wählt, der stimmig ist – für sich selbst und im Respekt gegenüber meiner Arbeit und der gemeinsamen Zeit.

Yoga darf ein Ort sein, an dem Du Deinem Körper wieder mit Wohlwollen begegnen kannst. Wenn Du neugierig bist, wie diese achtsame Form der Bewegung Deinen Weg unterstützen kann, melde Dich von Herzen gerne bei mir.

Ich freue mich darauf, Dich ein Stück auf Deiner Reise zu Dir selbst zu begleiten.