K ö r p e r o r i e n t i e r t e  I n t e g r a t i o n s b e g l e i t u n g
   
 
"Prägungen entstehen in Beziehung und Systemen – Integration braucht einen 
sicheren inneren Raum.  Wenn ich etwas in mir ändere - trifft das Außen auf ein anderes Inneres“



        Körperorientierte Integrationsbegleitung 
 

Aufstellungsarbeit mit der Anliegenmethode (Selbstbegegnung) & Yoga im integrativen Prozess

In der Körperorientierten Integrationsbegleitung (KOIB) bildet die anliegenorientierte Aufstellungsarbeit den Weg der Traumaintegration, während trauma-sensibles Yoga den körperlichen Rahmen für Regulation und Integration bietet.

Die Anliegenmethode (Selbstbegegnung) eröffnet einen Raum, in dem ungesunde innere Dynamiken oder wiederkehrende Beziehungsmuster sichtbar werden und sich zu einer gesunden ICH-Entwicklung wandeln können – getragen von einem körperorientierten, regulierenden Rahmen in Form von komplementären Yoga


Übersichtliche Zusammenfassung der Körperorientierten Integrationsbegleitung:

Was im Zentrum steht:
• innere Dynamiken, wiederkehrende Handlungsmuster, Prägungen
• Bindungs- und Beziehungsthemen
• Selbstanbindung
• Ganzheitliche Integration unter Einbezug des Körpers

Wirkung:
• Unterstützt die Regulation des Nervensystems
• Fördert innere Sicherheit, Erdung und eine gesunde Ich-Entwicklung
• Anteileintegration, erhöhte Lebensqualität und gesteigertes Wohlbefinden
• Fördert die Entwicklung eines bewussten, achtsamen Selbstmitgefühls und einen liebevollen inneren Kontakt.

Körperorientierte Integrationsbegleitung richtet sich an Menschen mit:
• Bindungs- und Beziehungsthemen
• Belastenden und traumatischen Erfahrungen (vorw. Bindungsungstrauma)
• Innere Unruhe, Erschöpfung, Angst, Stress
• Gefühl von innerer Abkopplung, 
• Menschen, die eine gesunde Beziehung mit sich selbst entwickeln möchten

Mehrwert:
• Traumasensibel und ressourcenorientiert
• Integration auf mehreren Ebenen: körperlich, emotional, geistig, psychisch
• Bedürfnisorientiert



Mir ist es ein großes Anliegen, Menschen eine integrative Methode an die Hand zu geben. Deshalb verbinde ich komplementäres Yoga mit anliegenorientierter Aufstellungsarbeit. Psyche und Körper sind eng miteinander verbunden und stehen in einem kontinuierlichen Austausch. Heute wissen wir, dass belastende und traumatische Erfahrungen nicht (nur) im Denken, sondern auch auf körperlicher Ebene (Zellebene) gespeichert werden und sich in unterschiedlichen Körpersystemen zeigen können. 

In vielen kassenärztlich zugelassenen Angeboten (z.B. in Psychotherapien) findet solch ein ganzheitlicher Ansatz bislang kaum Raum.

Durch die Körperorientierte Integrationsbegleitung ermögliche ich einen körperorientierten Zugang, der das innere Erleben achtsam einbezieht und so Integration unterstützt. Yoga wirkt dabei als stabilisierender und regulierender Rahmen, während die Aufstellungsarbeit – orientiert an deinem Anliegen – innere Dynamiken sichtbar und somit integrierbar macht. So kann ein Prozess entstehen, in dem innere Ruhe und Stabilität ebenso entfalten dürfen wie Lebendigkeit und Selbstanbindung – hin zu einem gestärkten, authentischen ICH-Sein.

Traumatische Erfahrungen wie frühkindlich erlebte Bindungs- und Entwicklungstraumata lassen sich im Erwachsenenalter durch bewusste traumintegrative Rückbindungsprozesse (*Mehr dazu unter Traumaintegration - Was ist Trauma?) neu ordnen und nach und nach zu stabilen Anteilen wandeln. Dabei entsteht schrittweise ein stabiler, gut abgegrenzter ICH-Raum, verbunden mit dem verkörperten Gefühl eines sicheren geschützten Ortes in dir.

Manche Lebenssituationen bringen uns aus dem Gleichgewicht –
zum Beispiel Krankheit, Beziehungsstress, berufliche Belastungen, Erschöpfung oder herausfordernde Erfahrungen.
In solchen Zeiten ist es wichtig und hilfreich, einen Raum zu haben, in dem Körper, Gefühle und innere Prozesse gleichermaßen wahrgenommen werden.

Die körperorientierte Integrationsbegleitung ist keine reine Gesprächsbegleitung und auch keine klassische Yogastunde. Sie verbindet Körper, Fühlen und inneres Erleben – angepasst an deine Bedürfnisse, ressourcenorientiert und mit Respekt vor deinen Grenzen.



Ablauf:

In jeder Sitzung liegt der Fokus auf einem spezifischen Aspekt. Das bedeutet, dass wir uns zu Beginn in Form einer Selbstbegegnung durch das Aufstellen deines Anliegens zuwenden.
Integration, Nachspüren und Regulation sind dabei immer Teil der Arbeit.
Damit das Erlebte und Gefühlte gut nachwirken und sich integrieren kann, bietet trauma-sensibles Yoga einen unterstützenden Rahmen als weiteren Aspekt. Es hilft, den Kontakt zum eigenen Körper und zu sich selbst behutsam zu stabilisieren.


Während einer Aufstellung/Selbstbegegnung können Gefühle und Körperempfindungen auftauchen, die sich zunächst neu und ungewohnt anfühlen. In diesem behutsamen Prozess dürfen sich innere Anteile, die lange keinen Raum hatten, langsam wieder zeigen und in Kontakt kommen.
Komplementäres Yoga bietet dabei eine sanfte Unterstützung, um das Erlebte im Körper nachklingen zu lassen und zu integrieren. Erfahrungsgemäß ist es hilfreich, sich nach einer Anliegenarbeit auf zwei bis drei Yogaeinheiten einzulassen, um dem Prozess Zeit und Raum zu geben. Diese können – je nach Bedürfnis – in kurzem zeitlichen Abstand oder auch wöchentlich stattfinden. Weitere Yogasessions öffnen Raum für Nachspüren, Vertiefung der Körperwahrnehmung und ein begleitendes Nachgespräch.


Format und Honorar:
KOIB – Körperorientierte Integrationsbegleitung-Paket (bis Juni): 195 €

Enthalten:
1 × Anliegenarbeit / Selbstbegegnung (90 min)
2 × komplementäre Yogasessions zur Integration (je 60 min)
Raum für Nachspüren, Regulation & innere Orientierung
optionales Nachgespräch (ca 20 min)

Die Anliegenmethode befindet sich für mich aktuell in einer Vertiefungs- und Erfahrungsphase; der Preis ist daher bewusst niedrig gestaltet. Das KOIB-Paket wird bis Ende Juni als Erfahrungsraum zu einem bewusst niedrigeren Preis angeboten.


KOIB – Körperorientierte Integrationsbegleitung-Paket regulär ab Juli

In dem Bewusstsein, dass Begleitung nicht für alle Menschen gleichermaßen leistbar ist, liegt es mir sehr am Herzen, meine Arbeit möglichst vielen Menschen zugänglich zu halten. 
Deshalb arbeite ich mit einem flexiblen Wertschätzungsrahmen, der Raum für unterschiedliche Lebenssituationen lässt.

Für das Paket Koib - Körperorientierte Integrationsbegleitung bewegt sich der Wertschätzungsrahmen zwischen 210 und 270 Euro.

Etwa 210 Euro gelten für Menschen, die sich aktuell als finanziell eingeschränkt oder instabil erleben.
Etwa 240 Euro verstehe ich als regulären Wert für Menschen mit einem stabilen, mittleren Einkommen.
Etwa 270 Euro sind für Personen mit höherem Einkommen gedacht, die mit ihrem Beitrag mittragen, dass diese Arbeit auch für andere zugänglich bleiben kann.

Ich begegne meinen Klient:innen mit Vertrauen und gehe davon aus, dass jede*r die eigene Lebenssituation ehrlich einschätzt und den Wert wählt, der stimmig ist – für sich selbst und im Respekt gegenüber meiner Arbeit und der gemeinsamen Zeit.

Körperorientierte Integrationsbegleitung ist keine Therapie und ersetzt keine psychotherapeutische Behandlung.
Es handelt sich um eine körperorientierte, integrative Begleitung, die ressourcenorientiert arbeitet und den Menschen als Einheit von Körper, Fühlen und innerem Erleben versteht.


Du bist herzlich eingeladen, dich zu melden –
auch dann, wenn dein Anliegen noch nicht klar formuliert ist oder du erst einmal spüren möchtest, ob diese Form der Begleitung für dich passend ist.
Die Sessions können vor Ort oder online stattfinden – auch online lässt sich ein sicherer, tragender Raum gestalten. Zum Kennenlernen und der gemeinsamen Orientierung, biete ich ein kostenfreies Erstgespräch an.


„Solche Lebenssituationen erfordern den Mut, die Kraft, die Zeit, um hinzuschauen und bereit zu sein, den Schmerz und die Angst vor dem Nichts, spüren zu wollen.“